USA Amokläufe an Arbeitsplätzen
New York - Immer wieder haben in den USA Amokläufe am Arbeitsplatz für Angst und Schrecken gesorgt. Eine Auflistung der folgenschwersten Fälle der vergangenen sechs Jahre:
6. Februar 2001: In einer Motorenfabrik in Chicago läuft ein wegen Diebstahls entlassener 66-Jähriger Amok. Mit einem Sturmgewehr erschießt der Mann vier Menschen und sich selbst.
26. Dezember 2000: In Wakefield im Staat Massachusetts erschießt ein 42-jähriger Software-Tester sieben Kollegen. Als Motiv wird Furcht vor einer Lohnpfändung wegen Steuerschulden vermutet.
20. März 2000: Nach seiner Entlassung aus einer Autowaschanlage erschießt ein 28-Jähriger in Dallas fünf Menschen. Er wird zum Tode verurteilt.
30. Dezember 1999: Ohne erkennbares Motiv erschießt ein 36-Jähriger Hotelangestellter aus Florida vier Kollegen und eine unbeteiligte Frau.
2. November 1999: Ein Wartungsmechaniker für Kopierer erschießt in der Firma Xerox in Honolulu offenbar wegen Problemen am Arbeitsplatz sieben Kollegen.
5. August 1999: Ein 35-jähriger Lastwagenfahrer erschießt in Pelham im Staat Alabama zwei Kollegen und einen Ex-Mitarbeiter.
29. Juli 1999: Ein 44-jähriger Kaufmann aus Atlanta bringt neun Menschen in zwei Handelshäusern um und nimmt sich das Leben.
6. März 1998: Ein 35-Jähriger Lotto-Mitarbeiter erschießt vier Kollegen und sich selbst.
18. Dezember 1997: Ein entlassener 43-Jähriger tötet in Orange in Kalifornien vier frühere Kollegen. Anschließend wird er von der Polizei erschossen.
15. September 1997: Ein 43-jähriger entlassener Fließbandarbeiter aus South Carolina erschießt vier frühere Kollegen und wird deswegen zum Tode verurteilt.
24. April 1996: Ein Feuerwehrmann aus Jackson im Staat Mississippi bringt vier Vorgesetzte um und wird deswegen erhängt.
3. April 1995: Ein von einer Raffinerie-Inspektion in Texas entlassener 28-Jähriger erschießt fünf Menschen und sich selbst.
19. Juli 1995: Ein Elektriker aus Los Angeles erschießt vier Vorgesetzte.