Gewalt in den USA Bewaffneter tötet drei Polizisten in Pennsylvania
Einsatzkräfte in North Codorus: Tödliche Schüsse auf Polizisten
Foto: Matt Slocum / APIm Südosten des US-Bundesstaats Pennsylvania sind drei Polizisten erschossen worden, als sie an einen früheren Einsatzort zurückkehrten. Zwei weitere Beamte wurden verletzt. Sie werden im Krankenhaus behandelt, befinden sich Polizeiangaben zufolge in kritischem, aber stabilem Zustand.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf lokale Nachrichtenmedien, dass die Beamten gerade dabei waren, einen Durchsuchungsbeschluss zu vollstrecken, als die Schüsse fielen.
Der Schütze ist nach Angaben der Polizei tot. Mehr Informationen zu ihm und zum Hintergrund der Tat in North Codorus Township gab es zunächst nicht.
This afternoon, three law enforcement officers were killed in the line of duty in York County. Two more officers were shot and are currently in critical but stable condition, receiving treatment at WellSpan York Hospital, where I visited with their families today.
— Governor Josh Shapiro (@GovernorShapiro) September 17, 2025
These officers…
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Zuvor hatte US-Justizministerin Pam Bondi auf der Plattform X mitgeteilt, dass die Bundespolizei FBI vor Ort im Bezirk York County sei und die örtlichen Behörden unterstütze. Gewalt gegen Strafverfolgungsbeamte sei niemals akzeptabel, schrieb sie. Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, sprach von einem »verheerenden Tag« für den Bundesstaat und bat um Gebete für die Familien der Opfer. Shapiro reiste zum Krankenhaus, um Angehörige der verletzten Polizisten zu besuchen.
Waffengewalt und auch tödliche Angriffe sind in den USA traurige Normalität. Jedes Jahr sterben Tausende Menschen an Verletzungen, die durch Schusswaffen verursacht wurden – sei es durch Fremd- oder Eigenverschulden. Nach dem tödlichen Schuss auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk am vergangenen Mittwoch ist die Stimmung im Land aber besonders angespannt.