USA Blizzards legen Ostküste lahm
Washington - Da die Blizzards auch in der Nacht noch andauerten, wurden für Mittwoch in manchen Regionen katastrophale Verhältnisse erwartet. Vor allem die Neuengland-Staaten bereiteten sich auf das Schlimmste vor.
Zwischen den Bundesstaaten Maine im Norden und South Carolina im Süden türmte sich der Schnee am Dienstagabend bis zu 50 Zentimeter hoch auf. Schneeverwehungen sorgten für zusätzliche Behinderungen. Stark betroffen war auch die Bundeshauptstadt Washington. Die Regierungsbehörden blieben geschlossen, und der Flugverkehr war nahezu lahm gelegt. Auch auf dem New Yorker Flughafen La Guardia gab es keine Starts und Landungen.
Aus North und South Carolina wurden mehrere Tote bei schneebedingten Verkehrsunfällen gemeldet. Hunderttausende Menschen waren hier und im benachbarten Georgia ohne Strom. In North Carolina und Teilen von Maryland wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Die Nationalgarde half beim Räumen von unpassierbaren Straßen. Vom Süden bis zum Norden blieben Schulen und zahlreiche Betriebe geschlossen.
In den meisten betroffenen Gebieten werden Schüler und viele Werktätige auch am Mittwoch daheim bleiben. Weitere massive Störungen des Flugverkehrs durch die nordwärts ziehende Schneesturmfront wurden vorausgesagt.