USA: Elf Vermisste nach Explosion auf Bohrinsel - DER SPIEGEL
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USA: Bohrinsel in Flammen

Foto: Gerald Herbert/ AP

USA Elf Vermisste nach Explosion auf Bohrinsel

Nach einer Explosion auf einer Ölbohrinsel im Golf von Mexiko werden noch mindestens elf Menschen vermisst. Über die Unglücksursache ist bisher nichts bekannt.
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Washington - Bereits gestern war es aus bisher unbekannten Gründen zu der heftigen Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" rund 80 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana gekommen. Die Bohrinsel brannte bis in die späten Abendstunden. Eine riesige Rauchwolke stieg von der Plattform auf, während Feuerwehrleute versuchten, die Flammen einzudämmen.

Die meisten der 126 Arbeiter konnten laut Angaben der US-Küstenwache gerettet werden. Sieben von ihnen erlitten Verletzungen, vier von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Nach den Vermissten wird jetzt mit Hubschraubern und Schiffen der Küstenwache gesucht.

Laut Angaben des Betreibers Transocean wurde die Bohrinsel "Deepwater Horizon" 2001 in Südkorea gebaut. Sie ist für Wassertiefen bis 2440 Meter konzipiert und kann bis zu 130 Arbeiter beherbergen, die in der Regel bis zu zwei Wochen vor Ort sind und dann abgelöst werden.

ala/Reuters

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