USA Erdbebenserie erschüttert Oklahoma
Washington/Sparks - Ein Erdbeben hat den Bundesstaat Oklahoma im Süden des USA erschüttert und offenbar erhebliche Sachschäden angerichtet. Der Erdstoß der Stärke 5,6 ereignete sich am späten Samstagabend (Ortszeit), wie die US-Erdbebenwarte in Colorado mitteilte. Knapp 24 Stunden zuvor war der Bundesstaat bereits von einem mehreren kleineren Erdbeben erschüttert worden.
Das Epizentrum habe in der Mitte des Staates bei dem Ort Sparks zwischen Oklahoma City und Tulsa gelegen. Das Beben soll sich sich in einer Tiefe von fünf Kilometern ereignet haben. Gebäude schwankten, an einigen Häusern wurden Risse festgestellt. Auch ein 80 Kilometer entferntes Fußballstadion, in dem gerade ein Spiel zu Ende gegangen war, wurde erschüttert.
Für Oklahoma war es vermutlich das schwerste Beben in der Geschichte des Bundesstaats. Doch von erheblichen Schäden, über die zunächst der örtliche Fernsehsender KJRH berichtete, ist bislang nichts bekannt. Auch gibt es noch keine Berichte über Verletzte oder Tote.
Zuvor am selben Tag hatte sich bereits eine Serie von Erdstößen ereignet, darunter eines mit der Stärke von 4,7. das Epizentrum lag diesmal nördlich der Stadt Prague. Laut einem Bericht der Zeitung "Oklahoman" war das Beben auch im Norden des Nachbarstaates Texas zu spüren.
Weitere Beben auch in Kalifornien
Auch in Kalifornien kommt die Erdoberfläche nicht zur Ruhe: In Berkeley wurde nach Angaben der US-Erdbebenwarte ein Erdbeben mit der Stärke 3,2 gemessen. Nach Angaben der Polizei wurden zunächst keine Schäden gemeldet. In den vergangenen Wochen haben sich in der Bucht von San Francisco mehrere leichte Erdbeben ereignet.