USA: FBI-Chef sucht neuen Job - DER SPIEGEL
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USA FBI-Chef sucht neuen Job

Für Louis Freeh ist ein Gehalt von rund 282.000 Mark jährlich einfach zu wenig. Deshalb begibt sich der FBI-Chef nun in der freien Wirtschaft auf Jobsuche.
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Washington - Freeh habe Probleme, mit seinem Beamtengehalt die teure Ausbildung seiner sechs Söhne zu finanzieren und sehe sich deshalb in der freien Wirtschaft nach einer neuen Tätigkeit um, berichtete die "Washington Post" am Dienstag. Freehs Zehnjahresvertrag als Chef der US-Behörde würde normalerweise erst im Jahr 2003 auslaufen. Freeh verdient nach eigenen Angaben nach 25 Jahren im öffentlichen Dienst 141.000 US-Dollar (rund 282.000 Mark) im Jahr und hat auf seinem Haus eine Hypothek von 400.000 US-Dollar.

Unter dem 51-jährigen Freeh hatte das FBI nach mehreren Schlappen und internen Problemen wieder an Ansehen gewonnen. Obwohl er von Präsident Bill Clinton ernannt worden war, lag er mehrmals im offenen Streit mit der Regierung. So verlangte Freeh unter anderem eine Untersuchung gegen Clinton wegen Wahlkampfspenden. Kritiker warfen ihm vor, im Kongress offen die Seite der Republikaner zu vertreten.