USA Feuer nähert sich dem Yellowstone Park
Boise/Washington - Vor allem in den Bundesstaaten Montana und Idaho kämpften tausende von Feuerwehrleuten gegen die Brände an. Nach Angaben der nationalen Feuerbekämpfungsbehörde in Boise (Idaho) brannten die Feuer auf einer Fläche von 372.000 Hektar. Ein Drittel der Feuer brannte in Montana. Allerdings gelang es den Löschtrupps, unterstützt von günstigen Wetterbedingungen hier einige Brände einzudämmen. Auch im Bitterroot Valley, einem besonders gefährdeten Gebiet, machten sie Fortschritte. Allerdings dürfen die Bewohner von 600 Häusern dort immer nicht zurückkehren.
Ein großer Brand in Montana näherte sich nach Angaben des Fernsehsenders CNN am Montag dem berühmten Yellowstone Park. Das Feuer in Beaver Creek im Nordosten des Parks habe sich angefacht von starken Winden von 32 Hektar auf 1400 Hektar ausgebreitet. Wegen der gefährlichen Winde wurden die dortigen Crews aufgefordert, das Gebiet zu verlassen.
Im Bundesstaat Nevada war bei der Bekämpfung der Flammen der Pilot eines Löschflugzeugs ums Leben gekommen, als seine Maschine abstürzte. Wenige Tagen zuvor war ein Feuerwehrmann in Wyoming verbrannt, als Flammen sein Fahrzeug einschlossen. Insgesamt haben die Wald- und Buschfeuer damit in diesem Jahr nach Angaben der nationalen Feuerbekämpfungsbehörde zwölf Todesopfer gefordert.
Die Brände sind die schlimmsten seit 50 Jahren. In Montana helfen 500 Armeesoldaten aus Fort Hood (Texas) bei der Brandbekämpfung. Dazu kamen am Sonntag 79 Feuerwehrleute aus Australien und Neuseeland.