USA: Flutwelle bedroht 50.000 Menschen - DER SPIEGEL
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USA Flutwelle bedroht 50.000 Menschen

Nach starken Regenfällen könnte die Stadt Taunton im US-Bundesstaat Massachusetts überflutet werden. Der hundert Jahre alte Damm droht in den nächsten 48 Stunden zu brechen.
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Boston - Die Polizei habe bereits 2000 Menschen in Sicherheit gebracht und große Teile Tauntons, rund 50 Kilometer südlich von Boston, abgeriegelt, teilten die Behörden am Dienstag mit. Der Whittenton-Damm staut den Mill-Fluss oberhalb von Taunton. Der Wasserpegel liegt nach den schweren Regenfällen weit über normal. Für den Abfluss des Hochwassers sind Spalten in den Damm gebaut, durch den jetzt bereits seit Tagen die Wassermassen rauschen. Der Fluss ist an mehreren Stellen über die Ufer getreten. Ein Dammbruch könnte eine bis zu zwei Meter hohe Flutwelle auslösen.

Der zuständige Gouverneur, Mitt Romney, verhängte den Notstand über den Ort. Meteorologen sprachen von einer "extrem gefährlichen und lebensbedrohlichen" Lage. Viele Rettungsteams und Nationalgardisten sind in Alarmbereitschaft - zu frisch sind noch die Erinnerungen an die Überschwemmungen durch Hurrikan "Katrina" in den US-Südstaaten Ende August. Starke Regenfälle waren in der vergangenen Woche über zahlreichen Städte im Nordosten der USA niedergegangen. In manchen Gebieten kam es zu Erdrutschen, Überflutungen und Stromausfällen. Viele Flüsse und Stauseen sind inzwischen bis zur an ihre Obergrenzen angeschwollen.