USA: Harte Strafe für ausgebüxte Braut - DER SPIEGEL
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USA Harte Strafe für ausgebüxte Braut

Erst bekam Jennifer Wilbanks Angst vor der Ehe und lief davon, dann mochte sie nicht zugeben, dass sie gekniffen hatte. Deshalb täuschte die Amerikanerin eine Entführung vor. Dafür wurde sie jetzt von einem Richter verurteilt.
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Washington - Zwei Jahre auf Bewährung und rund 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit ordneten die Richter für die Braut, die sich nicht traute, an. Außerdem solle Jennifer Wilbanks weiterhin in psychologischer Betreuung bleiben, verfügte der Richter in Lawrenceville im US-Bundesstaat Georgia.

Im März, kurz vor der geplanten Hochzeit mit 600 Gästen, bekam die 32-Jährige Braut kalte Füße und lief davon. Ihre Familie befürchtete damals, dass sie entführt worden sei, und löste eine landesweite Suche aus. Erst Tage nach ihrem Verschwinden meldete sich die junge Frau aus dem 2000 Kilometer entfernten Bundesstaat New Mexico.

Ihrer Familie tischte sie zunächst tatsächlich auf, von einem spanischstämmigen Mann entführt worden zu sein. Was Polizei jedoch stutzig machte war, dass sie bereits eine Woche vor ihrem Verschwinden unter einem anderen Namen ein Busticket gekauft hatte. Erst nach stundenlangem Verhör gab die verhinderte Braut zu, dass sie die Flucht geplant hatte. "Alles, was ich getan habe, tut mir aufrichtig leid", sagte sie heute vor Gericht.

Der Bräutigam hatte seiner Verlobten sofort verziehen und ihr den Diamantring, den sie zurückgelassen hatte, wiedergegeben.