USA: Mindestens vier Tote durch Wintersturm - DER SPIEGEL
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Wetterchaos in den USA Mindestens vier Tote durch Wintersturm

Überflutungsgefahr in Kalifornien, ein Wintersturm im Süden und viel Neuschnee im Osten - das Wetter sorgt derzeit für Chaos in den USA. Mindestens vier Menschen kamen bislang ums Leben.
Leere Zelte im Curry Village im Yosemite National Park. Wegen Flutgefahr wurden Teile des kalifornischen Parks evakuiert.
Leere Zelte im Curry Village im Yosemite National Park. Wegen Flutgefahr wurden Teile des kalifornischen Parks evakuiert.

Leere Zelte im Curry Village im Yosemite National Park. Wegen Flutgefahr wurden Teile des kalifornischen Parks evakuiert.

Foto: Gary Kazanjian / dpa
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Nicht nur Europa hat mit dem Wintereinbruch zu kämpfen. In den USA sorgen Neuschnee und Stürme für Chaos. Zwischen Mississippi und Maine herrschen nach einem Wintersturm nach wie vor eisige Temperaturen, Schulen und Geschäfte müssen Anfang der Woche schließen.

Im Osten fielen bis zu zehn Zentimeter Schnee und Schneeregen. In North Carolina starb ein Autofahrer nach einem Unfall auf glatter Fahrbahn - es war der vierte Todesfall in den USA, der durch das extreme Wetter verursacht wurde. In dem Staat werden für Montag zudem erstmals seit zwanzig Jahren Temperaturen unter null Grad Fahrenheit (-17,8 Grad Celsius) erwartet. Die Region ist mildere Temperaturen gewohnt. Auch in North Carolina bleiben die Schulen am Montag geschlossen.

Die Westküste kämpft unterdessen bereits mit dem nächsten Sturm und damit verbundenen Starkregen: In Kalifornienwarnen Meteorologen vor Schlammlawinen und vor den schwersten Überschwemmungen seit mehr als zehn Jahren. So wurden unter anderem alle Straßen im Yosemite Nationalpark gesperrt.

Das eisige Wetter führt auch zu vermehrten Notaufnahmen durch Stürze. In Mississippi zog sich beispielsweise der ehemalige Gouverneur William Winter bei einem Sturz in seiner Einfahrt eine Gehirnerschütterung zu. Er befinde sich in einem ernsten Zustand, werde sich aber erholen, sagte eine Familienangehörige.

pem/Reuters/AP