Usedom Zwei Kinder am Strand verschüttet - beide tot
Zinnowitz - Ein Sprecher der Polizeidirektion Anklam sagte, die 13 und 14 Jahre alten Kinder aus Erfurt hätten den Tunnel am Freitagnachmittag gegraben. Als er zusammen gebrochen sei, habe es für die Kinder kein Entkommen gegeben. Die Sandmassen waren zu schwer. Rettungskräfte gruben die Opfer nach rund einer halben Stunde aus.
Wie die Polizei weiter mitteilte, waren bei dem Rettungsversuch Feuerwehr, Polizei und zwei Notärzte im Einsatz. Sie setzten vor allem ihre Hände ein, um den Sand beiseite zu schaffen. Die Eltern der beiden Jungen werden von Polizeiseelsorgern betreut.
Vor zwei Wochen war ein zwölfjähriger Junge aus Dresden beim Klettern an der Steilküste auf der Insel Rügen ums Leben gekommen. Der Junge war von herabstürzenden Erdmassen und Geröll verschüttet worden.