Utah Feuerwehr bringt Waldbrände unter Kontrolle
Washington - Am Sonntag hatte sich das Feuer blitzschnell auf eine Fläche von über 120.000 Hektar Land ausgedehnt. Das entspricht in etwa der anderthalbfachen Größe Berlins. Bei abflauenden Winden konnten die Einsatzteams bis gestern Abend jedoch ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern, berichtete die "Salt Lake Tribune". In der kalifornischen Sierra Nevada konnte unterdessen ein großer Waldbrand zu 50 Prozent unter Kontrolle gebracht werden.
Angesichts der anhaltenden Rekord-Hitzewelle in 14 westlichen Bundesstaaten mit Temperaturen von bis zu 46 Grad Celsius standen zu Wochenbeginn zahllose Hektar Land in Flammen. Mehrere Menschen sind bei den Bränden bereits ums Leben gekommen, darunter ein Hausbesitzer in South Dakota, der dem Evakuierungsaufruf der Feuerwehr nicht gefolgt war.
In Utah waren vergangene Woche drei Männer bei der Feldarbeit den Flammen zum Opfer gefallen. Der Nationalen Feuerbehörde in Boise (US-Bundesstaat Idaho) zufolge wurden die meisten Feuer durch Blitzschläge ausgelöst, da das Land nach den Rekordtemperaturen ausgedörrt sei und daher höchste Brandgefahr herrsche.
jdl/dpa