Vatikan: Möwe und Krähe greifen Friedenstauben an - DER SPIEGEL
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Vatikan: Gepiesackte Friedenstauben

Foto: ALESSANDRO BIANCHI/ REUTERS

Angelus-Gebet Möwe und Krähe greifen Friedenstauben des Vatikans an

Es sollte eine Geste des Friedens und der Versöhnung sein: Zwei Kinder ließen beim Angelus-Gebet mit dem Papst weiße Tauben aus einem Fenster des Vatikans fliegen. Doch dann stürzten sich angriffslustige Vögel auf die Symboltiere.
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Rom - Eine Möwe und eine schwarze Krähe haben dafür gesorgt, dass es am Himmel über dem Petersplatz alles andere als friedlich zuging. Papst Franziskus hatte am Sonntag beim Angelus-Gebet zu Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz gesprochen und zu Frieden in der Ukraine aufgerufen. Dort sind bei Protesten gegen die Regierung mehrere Menschen gestorben.

Als Zeichen des Friedens ließen Kinder von einem Fenster des Apostolischen Palastes zwei Tauben fliegen, der Papst stand dem Mädchen und dem Jungen zur Seite.

Lange konnten sich die Tauben ihrer Freiheit aber nicht erfreuen. Kaum waren sie gestartet, wurden sie angegriffen: Eine Möwe und eine Krähe gingen auf sie los. Im Luftkampf ließ eine der Tauben Federn, ehe sie sich den Attacken der Möwe entziehen konnte. Die andere Taube hatte mehr Mühe, den hartnäckigen Angriffen der Krähe zu entkommen. Das Schicksal der gepiesackten Friedensvögel sei ungewiss, berichtete die Nachrichtenagentur Associated Press.

ulz/AP