Raffinerie in Venezuela: Feuer nach Blitzeinschlag
Ölraffinerie in Venezuela Speichertank steht nach Blitzeinschlag in Flammen
Hamburg - Fotos zeigen eine riesige dunkle Rauchsäule, die noch aus großer Entfernung sichtbar ist: In einer Ölraffinerie in Venezuela ist nach einem Blitzschlag am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein Feuer ausgebrochen. Wie die Nachrichtensender CNN und BBC News berichten, stand ein Vorratstank der Raffinerie von Puerto La Cruz in Flammen.
Alle Anwohner im Umkreis von einem Kilometer wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Es habe keine Verletzten gegeben, sagte Asdrúbal Chávez, Vizepräsident der staatlichen Ölfirma PDVSA. Das Feuer habe nicht auf andere Teile der Raffinerie übergegriffen und sei inzwischen gelöscht, sagte Chávez laut BBC News. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro dankte den Einsatzkräften auf Twitter.
In Puerto la Cruz können laut der Nachrichtenagentur Reuters täglich fast 200.000 Barrel Rohöl verarbeitet werden. Die Produktion sei nicht betroffen, so Chávez. Venezuela ist einer der größten Erdölexporteure der Welt.
Im August des vergangenen Jahres war die größte Raffinerie des Landes in Amuay in Brand geraten. Auslöser des Feuers war damals ein Gasleck, mehr als 40 Menschen kamen ums Leben.