Verbrechen: Busenwunder Ferrari vom Ehemann ermordet? - DER SPIEGEL
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Verbrechen Busenwunder Ferrari vom Ehemann ermordet?

Als Frau mit dem "größten Busen der Welt" steht die im März 2000 ums Leben gekommene Lolo Ferrari immer noch im Guinness-Buch der Rekorde. Jetzt wurde ihr Ehemann und Manager unter Mordverdacht festgenommen.
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Grasse - Der 53-jährige Eric Vigne sei verdächtig, Ferrari am 5. März 2000 getötet zu haben, bestätigten seine Anwälte. Die damals 30-jährige Ferrari sei erstickt oder erwürgt worden, habe eine Autopsie im Dezember ergeben - bisher war eine Überdosis als Todesursache vermutet worden. Vignes Anwalt Pautot wies die Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurück. "Für uns ist die Ursache ausschließlich Medikamentenvergiftung." Schließlich hätten auch die wiederholte Einnahme von Medikamenten und "das Gewicht ihrer Brustprothesen" zur Erstickung führen können, zitierte die Zeitung "Le Parisien" den Rechtsanwalt.

Vigne hatte angegeben, er habe seine Frau tot im Bett ihres Hauses bei Grasse in Südfrankreich gefunden. Vigne war bereits im Juni 2000 vernommen, aber wieder freigelassen worden.

Ferrari waren wegen ihres überdimensionierten Brustumfanges häufig Gast in Talk-Shows und Revuen. Sie wirkte in mehreren pornografischen Filmen mit. Ferrari reiste angeblich niemals im Flugzeug, um ein Platzen ihrer Brustprothesen zu vermeiden. Die künstlich Blondierte, die Silikon auch in ihren Lippen, Augenlider, Wangenknochen und die Stirn spritzen ließ, hatte ihren Busenumfang durch 22 Operationen erreicht. Jede Brust soll drei Kilogramm gewogen haben und jeweils mit drei Litern Kochsalzlösung gefüllt gewesen sein. Die Plastik-Einlagen wurden angeblich von einem Flugzeug-Ingenieur entwickelt. Sie soll permanent unter Beruhigungsmitteln gestanden haben.

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