Verbrechen Deutscher in Spanien zu Tode gefoltert
Alicante - Gefesselt, geknebelt und stundenlang mit einem Rasiermesser traktiert: Mit bestialischer Grausamkeit gingen die Einbrecher ans Werk. Drei oder vier Angreifer, so die Annahmen der Polizei, waren in das Haus des deutschen Geschäftsmanns eingedrungen und folterten ihn stundenlang. Die Täter vermuteten wahrscheinlich große Mengen Geld in dem spanischen Domizil des Deutschen und wollten ihn zwingen, das Versteck zu verraten.
Der 69-Jährige sei vermutlich einem Herzinfarkt erlegen, seine Frau aber habe den Einbruch unverletzt überstanden. Die Ermittler vermuten eine organisierte Bande aus Osteuropa hinter dem Verbrechen. Man fahnde jedoch auch nach einem deutschen Komplizen.
Wie die Presse heute unter Berufung auf die Polizei berichtete, sei der Mann wahrscheinlich längere Zeit beobachtet worden. Die Täter wussten anscheinend, dass er kürzlich ein Restaurant in der Gegend verkauft hatte. Der Überfall ereignete sich in der Nacht zum Samstag. In der Gegend um Jávea in Alicante haben viele Deutsche und andere Europäer Zweitwohnungen. Über die Identität des Opfers ebenso wie über die Höhe des erbeuteten Geldes wurde nichts bekannt.