Verbrechen: Familienvater sticht auf drei Töchter ein - DER SPIEGEL
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Verbrechen Familienvater sticht auf drei Töchter ein

Im nordrhein-westfälischen Witten hat ein Vater seine Töchter angegriffen. Eines der Kinder erlag seinen Verletzungen. Die beiden anderen wurden schwer verletzt.
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Witten - Die beiden schwer Verletzten sind inzwischen außer Lebensgefahr. Das Motiv für die Tat liegt nach Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Bochum noch im Dunkeln. Ein Familienvater hatte gestern seine drei Töchter mit einem Messer niedergestochen. Eines der Mädchen wurde durch die Messerstiche getötet, die beiden anderen Kinder erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Morgen soll auf einer Pressekonferenz in Bochum über Ermittlungsergebnisse unterrichtet werden.

Nach Auskunft der Ermittler hatte der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende 58-jährige Mann seine Kinder im Alter von fünf, sechs und elf Jahren in seiner Wohnung angegriffen. Noch während des Vorfalls konnte eines der Mädchen über Handy die Polizei alarmieren und mitteilen, dass ihr Vater sie mit einem Messer verletzt habe. Die Polizei stürmte daraufhin die Wohnung und überwältigte den Mann, der sich zuvor selbst lebensgefährliche Verletzungen zugefügt hatte. Eines der beiden jüngeren Kinder wurde am Tatort wiederbelebt, starb jedoch kurz nach der Einlieferung in die Klinik.

Die beiden anderen Mädchen mussten ebenso wie der schwer verletzte Vater noch am Nachmittag notoperiert werden. Die Kinder befanden sich heute wieder außer Lebensgefahr. Auch der Zustand des Vaters hat sich stabilisiert, wie die Polizei mitteilte. Allerdings war er zunächst nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen im Umfeld der Familien dauerten an.

Die Eltern der Mädchen hatten sich vor einiger Zeit getrennt und der Mann war in die Wohnung in der Wittener Innenstadt gezogen. Die Mutter der Opfer konnte erst Stunden nach der Tat erreicht werden. Sie wird von Polizeiseelsorgern betreut.