Verbrechen: Heimbetreuerin erstochen, Jugendliche geflohen - DER SPIEGEL
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Verbrechen Heimbetreuerin erstochen, Jugendliche geflohen

Eine 26-jährige Frau, die als Betreuerin in einem geschlossenen Jugendheim im südwestpfälzischen Rodalben arbeitete, ist erstochen worden. Drei minderjährige Jugendliche sind mit einem gestohlenen Auto auf der Flucht, nach Angaben der Staatsanwaltschaft stehen sie unter Tatverdacht.
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Rodalben - Nach Polizeiangaben wurde die Leiche der jungen Frau am Freitagmorgen kurz vor 7 Uhr in dem Jugendheim des Internationalen Bunds (IB) gefunden. Die 26-Jährige, die über Nacht in dem Heim Dienst gehabt hatte, starb offenbar an zahlreichen Stichverletzungen. Drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren stünden unter Tatverdacht. Sie seien vermutlich mit einem silberfarbenen VW Golf II mit dem Kennzeichen MW-C 767 auf der Flucht. Das Auto gehörte der Betreuerin.

Wie der Leitenden Oberstaatsanwalt Eberhard Bayer berichtete, waren die drei jungen Männer in dem geschlossenen Jugendheim wegen zahlreicher Straftaten untergebracht, darunter Autoaufbrüche, Diebstähle und Einbrüche.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Gesuchten um den 16-jährigen David Hans-Jürgen L., den 17-jährigen Daniel Marco S. und den 16-jährigen Ferid T. Der 17-Jährige wird als 1,83 Meter groß und schlank beschrieben. Er habe braunes Haar und braune Augen. L. sei 1,68 Meter groß, hager und habe blaue Augen und helles Haar. T. ist 1,64 Meter groß, hat ebenfalls helles Haar und grüne Augen.

Alle drei Tatverdächtigen gelten als gewaltbereit.