Verbrechen: Kind soll nach Dämonenaustreibung gestorben sein - DER SPIEGEL
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Verbrechen Kind soll nach Dämonenaustreibung gestorben sein

Ein grausiger Kindermord beschäftigt die Polizei in Atlanta: Möglicherweise wurde ein sechsjähriges Mädchen bei einem Exorzismus-Ritual getötet. Die Eltern stehen unter Verdacht, ihrer Tochter den Rücken gebrochen zu haben.
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Atlanta - Die Ermittler gaben an, das Mädchen sei womöglich bei einem Exorzismus-Ritual ums Leben gekommen. Als die Beamten den Leichnam des Kindes in einem Motel in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) entdeckten, waren über dem Körper ausgerissene Bibelseiten verstreut, berichtet die Zeitung "Atlanta Journal-Constitution". Zudem wurden Spuren brutaler Gewalt entdeckt: Würgemale am Hals, zahlreiche Messerstiche, die Wirbelsäule war gebrochen.

Ein Sprecher der Polizei sagte, man habe am Tatort keine weiteren Hinweise auf religiös motivierte Taten entdeckt. Verwandte des Opfers hatten gegenüber den Ermittlern die Eltern beschuldigt: Sie hätten das Kind von Dämonen befreien wollen, berichtet das Blatt weiter.

Die Leiche des Kindes war entdeckt worden, nachdem die Eltern sich auffällig verhalten hatten: Sie gingen am Montagabend trotz Eiseskälte nackt auf der Straße spazieren, begleitet wurden sie von zwei anderen Kindern, einem Zweijährigen und einer Siebenjährigen. Das Mädchen gab den Polizisten einen Hinweis, daraufhin durchsuchten sie das Hotelzimmer und machten den schrecklichen Fund.

Die Eltern wurden beide unter Mordverdacht festgenommen. Sie werden derzeit in einer psychiatrischen Klinik behandelt.