Verbrechen: Kinder in Stacheldrahtverhau gehalten - DER SPIEGEL
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Verbrechen Kinder in Stacheldrahtverhau gehalten

In Italien hat die Polizei vier Kinder befreit, die von ihrer Mutter schwer misshandelt wurden. Wie Raubtiere waren sie in Gitterbetten gehalten worden, die mittels Stacheldraht zu Käfigen gemacht worden waren.
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Rom - Als die Polizei in die Wohnung eindrang, fand sie die Kinder halb verhungert in ihren Kinderbetten mit Stacheldrahtverriegelung vor. Italienische Medien berichten, dass die 36-jährige Mutter die Kinder im Alter zwischen einem und sieben Jahren allein in der Wohnung zurückgelassen hatte, als eine Mitarbeiterin des Sozialamtes das Weinen der Kinder gehört und die Polizei alarmiert habe. Die Beamten seien in die Wohnung eingedrungen und hätten die Kinder gefunden. Das einjährige Kind habe sogar in einer Schachtel gelegen.

Als die Frau vom Einkaufen zurück kam, wurde sie den Angaben zufolge umgehend verhaftet. Ihr droht nun eine Verurteilung wegen Kindesmisshandlung und Freiheitsberaubung. Auch die Großmutter der Kinder, die in derselben Wohnung lebte, wurde festgenommen.

Nach Polizeiangaben waren die Kinder, die verschiedene Väter haben, auch unterernährt. Sie wiesen zudem Zeichen von Misshandlungen auf. Die zuständige Sozialarbeiterin erklärte, sie habe in den Vergangenheit mehrmals die Familie besucht, jedoch nie die Käfige gesehen. Auch Nachbarn meinten, sie hätten nie Verdacht geschöpft.