Verkehr Schneechaos auf Deutschlands Straßen
Frankfurt/Hamburg - In der Nacht ereigneten sich bundesweit auf Autobahnen und anderen Straßen zahlreiche Unfälle. In Nordrhein-Westfalen staute sich der Verkehr auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Hagen-Nord und Gevelsberg auf einer Strecke von zwölf Kilometern, teilte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei mit. Auf der A 24 bei Schwarzenbek in Schleswig-Holstein fuhr ein Lastkraftwagen auf ein Streufahrzeug auf, zwei Männer wurden schwer verletzt. Die Autobahn wurde voll gesperrt.
Ab heute Nachmittag soll eine neue Kaltfront durch Deutschland ziehen. Nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes gehört dazu ein Schneefallgebiet, das aber rasch nach Osten abzieht. Bis zum Abend können jedoch in tiefen Lagen 5 bis 15 Zentimter, im Bergland 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee zu Stande kommen.
Angesichts dieser Wetterlage warnt der Wetterdienst vor "erheblichen Verkehrsbehinderungen". Zu der üblichen Schneeglätte sollen durch stark auffrischenden Wind bis in tiefe Lagen auch Schneeverwehungen kommen. Auch morgen durchzieht Norddeutschland von West nach Ost ein Schneefallgebiet, das später Richtung Nordsee in Regen übergeht.
Am Flughafen Frankfurt sind sowohl innerdeutsche Flüge als auch Auslandsverbindungen betroffen. Wegen des anhaltenden Schneetreibens sei im Verlaufe des Tages mit weiteren Ausfällen zu rechnen, kündigte ein Fraport-Sprecher an.