Verkehrssünder Andrew: "Er war arrogant und großkotzig" - DER SPIEGEL
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Verkehrssünder Andrew "Er war arrogant und großkotzig"

Die Londoner Polizei ist derzeit schlecht auf Prinz Andrew zu sprechen. Der zweitälteste Sohn der Queen war angehalten worden, weil er mit 90 Stundenkilometern durch die Stadt raste. Die Reaktion des Windsors war alles andere als einsichtig.
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London - Nach einem Bericht der "Sun" reagierte der 42-Jährige "arrogant", als er am Samstag in London in seinem Geländewagen wegen Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit gestoppt wurde.

Er habe es "eilig", sagte der Prinz, schloss automatisch die Fenster und fuhr davon. Sein Leibwächter hatte zuvor ein "Wörtchen" mit dem völlig verdutzten Polizisten gesprochen.

Nach Angaben der "Sun" herrscht bei den Polizeibehörden nun Unmut darüber, dass der Herzog von York ohne Strafe davonkam. "Er war arrogant und großkotzig. So setzt man kein gutes Beispiel", sagte ein Beamter der Zeitung.

Der Prinz wollte dringend einen Flug nach Schottland erreichen, als er auf einer Straße mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Kilometer pro Stunde mit mehr als 90 Stundenkilometer erwischt wurde. Die Mindeststrafe dafür beträgt 60 Pfund (96 Euro) und eine Eintragung ins Verkehrssünder-Register.