Vermisste Adelina Keine heiße Spur
Bremen - Die Analyse von Blutspuren in der Wohnung des aus Russland stammenden Mannes und die Übersetzung eines Textdokuments hätten ihn entlastet, sagte ein Polizeisprecher. Das hätten die Ermittlungen von Bundes- und Landeskriminalamt ergeben.
Auf die Übersetzung des Dokuments, das im Heimatdialekt des 31- Jährigen geschrieben ist, hatten die Ermittler große Hoffnungen gesetzt. Zwei Dolmetscher hatten zunächst widersprüchliche Angaben über den Inhalt gemacht. Eine erneute Übersetzung habe den Stiefvater nun entlastet. Zudem habe die kriminaltechnische Untersuchung ergeben, dass Blutspuren in der Wohnung nicht von Adelina stammen.
Die Polizei hat nach Angaben des Sprechers zurzeit keine weiteren heißen Spuren mehr. "Die Suche geht aber unvermindert weiter", sagte er. Adelina wird seit dem 28. Juni vermisst. Sie war von einem Besuch bei ihrem Urgroßvater nicht in die nur 150 Meter entfernte Wohnung ihrer Mutter zurückgekehrt.