Verrücktes Wetter: Lawinengefahr im Juli - DER SPIEGEL
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Verrücktes Wetter Lawinengefahr im Juli

Der Blick auf den Kalender beweist es: Es ist Juli. Der Blick aus deutschen Fenstern lässt daran allerdings eher zweifeln. Überall ist es trüb und regnerisch. In der Schweiz herrscht gar Lawinengefahr. Immerhin: Ab Sonntag soll es langsam besser werden.
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Davos/Offenbach - Am Samstag dominieren aber nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach zunächst noch einmal die Tiefdruckgebiete "Yolly" und "Xanthia". In den meisten Teilen Deutschlands werden sie wieder für Schauer sorgen, nur in Ostseenähe soll es überwiegend trocken bleiben.

Besonders in den Mittelgebirgen und am Alpenrand wird es am Samstag regnen, wie der Wetterdienst Meteomedia berichtete. Dort wird es mit zwölf Grad auch am kühlsten. Ansonsten sollen die Temperaturen zwischen 15 und 16 Grad liegen, im Berliner Raum und in der Niederlausitz seien auch 19 Grad möglich. Der Sonntag werde dann aber teilweise zum Sonnentag - er soll die Trendwende in Richtung Sommerwetter bringen. Vor allem im Nordosten sei ab und zu mit Sonne zu rechnen; Schauer seien hier selten.

In der Schweiz besteht wegen des Wintereinbruchs in höheren Lagen jetzt sogar Lawinengefahr. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos, das normalerweise nur im Winter über die Lawinensituation informiert, sah sich zu einer Warnung gezwungen: oberhalb von 2000 Metern drohen Schneebretter. Bergtouren seien gefährlich. "Ein halber Meter Neuschnee im Juli - das ist schon selten", sagte ein Sprecher des Instituts am Freitag.