Versuchte Flugzeugentführung Verrückter droht mit Schwefelsäure
Peking - Die Boeing 737 der Fluggesellschaft Air China war auf dem Weg von Peking in die Provinz Hunan. Zehn Minuten nach dem Start drohte der Mann, er habe Komplizen an Bord, die die Passagiere mit stark ätzender Schwefelsäure übergießen würden, sollte die Crew seinen Forderungen nicht nachkommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.
Der Pilot landete das Flugzeug mit 108 Passagieren an Bord in der Stadt Zhengzhou. Verletzt wurde niemand. Zwei Zivilpolizisten, die zu Verhandlungen mit dem Geiselnehmer an Bord geschickt worden waren, überwältigten den Mann schließlich. Bei ihm wurde keine Schwefelsäure gefunden, und auch von Komplizen gab es keine Spur.
Der Täter wurde festgenommen. Er arbeitet als Bibliothekar und ist Behördenangaben zufolge geisteskrank. Warum der Mann nach Südkorea wollte, ist noch unklar.