Monaco: Defekte Bremsen womöglich Ursache für tödlichen Bus-Unfall - DER SPIEGEL
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Unglück mit Reisebus Defekte Bremsen womöglich Ursache für tödlichen Unfall

Warum durchbrach ein deutscher Reisebus die Absperrungen einer Mautstation in Südfrankreich? Der Fahrer sagt laut Polizei: Die Bremsen hätten versagt.
Französische Mautzahlstelle auf der Autobahn 8 bei La Turbie: Heftiger Unfall
Französische Mautzahlstelle auf der Autobahn 8 bei La Turbie: Heftiger Unfall

Französische Mautzahlstelle auf der Autobahn 8 bei La Turbie: Heftiger Unfall

Foto: VALERY HACHE/ AFP
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Ein Problem mit den Bremsen ist womöglich die Ursache für den tödlichen Busunfall in Südfrankreich gewesen. Der Busfahrer gab laut Polizei an, dass die Bremsen vor einer Autobahn-Mautstelle nicht reagiert hätten. Fahrgäste berichteten ebenfalls von Problemen mit den Bremsen während der Fahrt, wie ein Sprecher der Gendarmerie in Nizza sagte.

Bei dem Unglück nahe Monaco war am Donnerstag eine 71-jährige Deutsche ums Leben gekommen. 25 Menschen wurden verletzt, davon sieben schwer. Unter den Schwerverletzten ist ein österreichischer Motorradfahrer. Bilder von der Unglücksstelle zeigten den Bus mit komplett zerstörter Frontscheibe sowie zwei schwer beschädigte Autos.

Der Bus eines Reiseanbieters aus dem baden-württembergischen Ubstadt-Weiher hatte die Absperrung einer Mautzahlstelle auf der Autobahn 8 bei La Turbie durchbrochen und dann mehrere Fahrzeuge gerammt. Der Reisebus hatte ein Karlsruher Kennzeichen.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe konnte bislang keine Angaben darüber machen, woher die Reisegruppe kam. Wann und mit welchem genauen Ziel der Bus gestartet war, sei ebenfalls noch nicht geklärt. Die Regionalzeitung "Nice Matin" berichtete, der Bus sei auf der Fahrbahn aus Richtung Italien in Richtung Nizza unterwegs gewesen. Die Kabine der Mautstation sei mitgerissen worden und die meisten Fenster des Busses seien zersplittert.

wit/AFP/dpa