Viele Tote bei Brand in chinesischer Geflügelfarm - DER SPIEGEL
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Nordostchina Dutzende Tote nach Feuer in Geflügelfabrik

Ein Brand in einer chinesischen Geflügelfabrik hat am Morgen mindestens 112 Todesopfer gefordert. Viele Angestellte seien im Gebäude eingeschlossen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Dem Feuer sollen mehrere Explosionen vorausgegangen sein.
Nordostchina: Dutzende Tote nach Feuer in Geflügelfabrik
Nordostchina: Dutzende Tote nach Feuer in Geflügelfabrik

Nordostchina: Dutzende Tote nach Feuer in Geflügelfabrik

Foto: Wang Haofei/ AP/dpa
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Peking - Bei einem Brand in einer Geflügelschlachterei sind im Nordosten Chinas mindestens 112 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer brach am Morgen in einer Schlachterei in der Stadt Dehui (Provinz Jilin) aus, wie das chinesische Staatsfernsehen CCTV berichtete. Dabei wurde ein Großteil der Anlage zerstört.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua gingen dem Brand am frühen Morgen drei Explosionen in der Elektroinstallation des Betriebs voraus; gemutmaßt wird über einen Kurzschluss als Brandursache.

Die Feuerwehr habe den Brand inzwischen unter Kontrolle, meldeten Staatsmedien. Xinhua zufolge hätten sich etwa hundert Angestellte vor den Flammen retten können. Viele Arbeiter seien aber eingeschlossen worden, als das Feuer ausbrach.

Nach Angaben eines Sprechers der Provinzregierung wurden Dutzende Menschen verletzt. Aus Angst vor austretenden Chemikalien wurden die Häuser in einem Umkreis von 1000 Metern rund um den Betrieb evakuiert.

Betreiberin der Fabrik ist die Jilin Baoyuanfeng Poultry Company. Das Unternehmen stellt Geflügelprodukte her und beschäftigt etwa 1200 Angestellte. Rund 300 Mitarbeiter sollen in der Anlage gewesen sein, als das Feuer ausbrach.

rls/AP/dpa/Reuters