Vulkan beruhigt sich: Aufatmen am Ätna - DER SPIEGEL
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Vulkan beruhigt sich Aufatmen am Ätna

Nach Tagen gewaltiger Eruptionen hat sich der Ätna auf Sizilien merklich beruhigt. Zwei Lavaströme kamen zum Stillstand, andere wälzten sich sehr viel langsamer als zuvor die Hänge hinab.
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Ätna-Ausbruch: Spektakuläres Feuerwerk

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Foto: REUTERS
Der Ätna spuckt Feuer und Asche auf die sizilianische Stadt Linguaglossa

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Foto: REUTERS
Meterhoch schleudert der Ätna glühende Asche aus seinem Krater

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Foto: REUTERS
Feuer bei Nacht: Glühende Warnungen vor einem großen Ausbruch

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Foto: REUTERS
Traumjob für Fotografen: Vulkanausbruch aus nächster Nähe

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Foto: REUTERS
Ein Fotograf fängt einen rauchigen Sonnenuntergang bei Pian del Lago auf Sizilien ein

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Foto: AP
Ein Feuerwehrmann auf dem Vulkan

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Foto: DPA
Atemnot: Marktbesuche sind in der sizilianischen Stadt Catania oft nur mit Atemschutz möglich

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Foto: REUTERS
Heftige Eruptionen künden vom Ausbruch des Ätna

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Foto: REUTERS




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Catania - Die Menschen konnten erstmals seit dem Ausbruch am Sonntag etwas aufatmen. Jedoch gab es am Mittag einen neuen Erdstoß der Stärke 3,2 auf der Richterskala. Medienberichten zufolge richtete das Beben aber keine Schäden an. Noch immer spuckte der größte Vulkan Europas eine dunkle Aschewolke in den Himmel.

Viele der weit über 1000 Obdachlosen auf Sizilien verbrachten die Nacht im Auto, in einer der Zeltstädte oder bei Verwandten. Das staatliche Fernsehen schätzte die Schäden auf mehrere dutzend Millionen Euro, die zumeist bei den schweren Erdstößen am Dienstag entstanden waren. Die Regierung in Rom versprach am Donnerstag schnelle Hilfen in Höhe von 15 Millionen Euro. Im Hafen von Catania lief ein Militärschiff mit medizinischer Versorgung für mögliche weitere Notfälle ein.

Experten wiesen darauf hin, dass sich der weitere Verlauf des Ausbruchs nicht voraussagen lasse. Immer wieder werden leichtere Nachbeben registriert. Zum Schutz vor dem Ascheregen verteilte die Stadtverwaltung der Metropole Catania Atemmasken. Der Geophysiker Birger Lühr vom Geoforschungszentrum Potsdam schloss einen künftigen Ausbruch wie im Jahr 1669 nicht aus. Damals wurden weite Teile Catanias zerstört.