Vulkan Mayon: Panik nach Ascheregen - DER SPIEGEL
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Vulkan Mayon Panik nach Ascheregen

In den Dörfern am Fuße des philippinischen Vulkans Mayon war es am Tag plötzlich stockdunkel: Für zwei Stunden regnete es Asche. Die Menschen brachen in Panik aus.
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Legazpi - Nach Angaben von Wissenschaftlern wurde der Ascheregen durch Lavageröll verursacht, das am Hang des Vulkankegels herabgerutscht ist. Verletzt wurde durch den Ascheregen nach offiziellen Angaben niemand.

Der Vulkan in der Provinz Albay war am 24. Februar ausgebrochen; seit etwa einer Woche ist er jedoch wieder ruhig. 70.000 Menschen waren aus ihren Dörfern am Fuße des Vulkans in Sicherheit gebracht worden. Trotz Warnungen der Vulkanologen sind inzwischen aber 8000 Menschen wieder zurückgekehrt.

Der Ascheregen sei zwölf Kilometer im Umkreis des Kraters niedergegangen, sagten Wissenschaftler. Nelia Balaoro, Bürgermeisterin des Ortes Santo Domingo, berichtete von roten und schwarzen Wolken, die den Himmel verdunkelt hätten "als wenn es plötzlich Nacht geworden wäre". Die Menschen seien in Panik durch die Straßen gerannt.

Wissenschaftler warnen, dass die etwa 50 Millionen Kubikmeter Lavagestein, die sich an den Hängen des Mayon auftürmen, derzeit die größte Gefahr für die umliegenden Dörfer seien. Sie könnten bei Regen als Schlammlawinen herabrutschen.