Crans-Montana: Die Katastrophe in den Schweizer Bergen - DER SPIEGEL
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Unglück an Neujahr in Wallis Die Katastrophe in den Schweizer Bergen

Im schweizerischen Kanton Wallis endet eine fröhliche Silvesterfeier in einem Flammen-Inferno. Dutzende sterben, rund 100 Menschen werden teils schwer verletzt.
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Es ist der Neujahrsmorgen im Skiort Crans-Montana im schweizerischen Kanton Wallis. Polizisten haben die Bar Le Constellation weiträumig abgesperrt. Dort war am Morgen gegen 1.30 Uhr während einer Silvesterparty ein Feuer ausgebrochen. Dutzende Menschen wurden getötet, rund einhundert mit teils schweren Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht.

Foto: Maxime Schmid / AFP
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Der Café-Raum des Le Constellation am Morgen nach dem Feuer: Der Unglücksort war mehr als eine Bar, er fungierte auch als Café, Lounge und Klub. Geöffnet war Montag bis Freitag von neun Uhr morgens bis zwei Uhr nachts. Es gab Shishapfeifen, Hochprozentiges und täglich DJ-Musik.

Foto: Police Cantonale Valaisanne / AP
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Abgesperrte Straße vor dem Lokal: Das Le Constellation liegt neben einem Kino und nicht weit von der Gondelbahn auf den Cry d'Er, der mit seinen 2200 Metern einen Panoramablick mit Matterhorn und Mont Blanc sowie zahlreiche Skipisten bietet.

Foto: Maxime Schmid / AFP
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Am Vormittag informierten sichtlich erschütterte Vertreter aus Politik, Behörden und Sicherheitskräften über das Ausmaß der Tragödie. Zu diesem Zeitpunkt habe noch kein einziges Opfer des Brands identifiziert werden können, heißt es von ihnen.

Foto: Maxime Schmid / AFP
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Verhüllter Eingangsbereich des Le Constellation: Zunächst war von einer Explosion und etwa zehn Toten die Rede gewesen. Doch bald stellte sich heraus, dass der von einigen Menschen gehörte Knall eine Verpuffung war, die eine schnelle Verbreitung der Flammen bedeutete. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer nicht absichtlich gelegt wurde.

Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Mitglieder des Psychologischen Diensts sind in Crans-Montana im Einsatz. Für Angehörige von Opfern des Unglücks wurde zudem eine Hotline eingerichtet.

Foto: Maxime Schmid / AFP
mgo