Warnstufe 4: An der Oder herrscht höchster Hochwasser-Alarm - DER SPIEGEL
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Warnstufe 4 An der Oder herrscht höchster Hochwasser-Alarm

An der Oder gilt die höchste Hochwasser-Alarmstufe. Ein Krisenstab regelt die Lage - und die ist bedrohlich: Die zugefrorene, aus Polen kommende Warthe könnte sogenannte Eisversetzungen verursachen. Diese lassen das Wasser meist schnell ansteigen.
Ein Helfer des Katastrophenschutzes beobachtet den Pegelstand der Oder
Ein Helfer des Katastrophenschutzes beobachtet den Pegelstand der Oder

Ein Helfer des Katastrophenschutzes beobachtet den Pegelstand der Oder

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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Potsdam/Frankfurt - Wegen der Eisbildung auf dem Fluss riefen die Behörden am Nachmittag für die Oder die Alarmstufe 4 aus. Es ist die höchste Warnstufe. Betroffen sei die Region zwischen Hohensaaten und Zollbrücke im Kreis Märkisch-Oderland, sagte dessen Sprecher Tobias Seyfarth. Zuvor war in Seelow ein rund 20-köpfiger Krisenstab zusammengekommen, in dem Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Bundeswehr, Landesumweltamt und Landkreis vertreten sind.

Zuletzt hatte der Grenzfluss bei Hohensaaten eine Höhe von sieben Metern erreicht und damit den Richtwert der Alarmstufe 4 (mit Eis) um 50 Zentimeter überschritten. Auch an Havel und Spree gilt zunächst vor allem wegen des Eisgangs weiter Hochwasseralarm, wenn auch auf relativ niedrigem Niveau.

Besonderes Kopfzerbrechen bereitet die zugefrorene, aus Polen kommende und bei Küstrin (Kostrzyn) in die Oder mündende Warthe. Sie könnte sogenannte Eisversetzungen verursachen, die das Wasser meist schnell ansteigen lassen. Auch wenn jetzt schon über 24 Stunden Wachen im Einsatz seien, erlaube die offizielle Ausrufung der höchsten Alarmstufe, einfacher auf Helfer beispielsweise von Polizei und Bundeswehr zurückzugreifen, erläuterte Kreis-Sprecher Seyfarth.

jjc/dpa