Was war da los, Herr Bin Zakaria? - DER SPIEGEL
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Was war da los, Herr Bin Zakaria?

Computerfachmann Amran Bin Zakaria über seine Begegnung mit dem Grauen in einer Ausstellung über Kriegsverbrechen
• aus DER SPIEGEL 11/2007
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»Elektrostäbe, Peitschen, Handschrauben, Zangen, Drahtbürsten, Sägen aller Art - zum Glück bin ich ohne meine Familie in diese Ausstellung über Kriegsverbrechen gegangen. Für jeden Krieg gab es einen Raum, am meisten los war in der Abu-Ghureib-Halle. Die dort ausgestellten Gefangenen sahen so echt aus, dass viele Besucher zuerst gar nicht kapiert haben, dass sie aus Wachs sind. In den Räumen über Hiroshima und Vietnam lagen deformierte Babys am Boden, ebenfalls aus Wachs. Im Hintergrund hörte man überall die Schreie von Gefolterten. Ganz ehrlich, nach einer halben Stunde konnte ich nicht mehr. Beim Rausgehen kam ich durch den Peace-Room, ein Zimmer voller Kinderzeichnungen. Das war sicher gut gemeint, aber mich hat das nicht mehr aufbauen können.«

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