Was war da los, Mrs. Nyirabazungu? - DER SPIEGEL
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Was war da los, Mrs. Nyirabazungu?

Die ruandische Arbeiterin Dancilla Nyirabazungu über ihre Rückkehr an einen Platz des Grauens
• aus DER SPIEGEL 37/2003
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»An diesen Ort komme ich selten zurück. Aber gerade durften wir das erste Mal frei wählen, und einige Überlebende des Massakers von 1994 trafen sich deshalb an der Ntarama-Kirche im Süden der Hauptstadt Kigali, heute ein Mahnmal. Tausende Knochen und Totenschädel erinnern an das, was hier passiert ist. Ich kam damals mit meiner Familie, wenige Tage, nachdem das Flugzeug des ruandischen Präsidenten abgeschossen worden war. Wir waren über 5000 Tutsi. Nach drei Tagen kamen die Hutu-Soldaten mit Granaten und Maschinengewehren. Ich floh mit fünf meiner Kinder in die Sümpfe. Als wir zurückkamen, waren alle tot, auch mein Mann und zwei meiner Töchter.«

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