Wattolümpiade Sonne, Sport und viel Schlamm
Brunsbüttel - Sogar die Sonne zeigte sich dem Schlammspektakel wohlgewogen: Unter wolkenfreiem Himmel erfreuten sich in Brunsbüttel mehrere tausend Besucher am matschigsten Sport-Event der Welt.
An der Elbmündung maßen sich knapp 500 Teilnehmer - Männer und Frauen, Jungen und Mädchen - im Schlamm-Sport aller Art: Watt-Fußball oder -Handball, Nordic Watting, Wattsörfing, Aal-Staffellauf oder schlichtem Gummistiefelweitwurf.
Und das ganze für einen guten Zweck. Die Erlöse der "Wattolümpiade 2007" werden wieder der schleswig-holsteinischen Krebsgesellschaft gespendet. Der "Spaß im Matsch" hat in den vergangenen drei Jahren schon insgesamt 50.000 Euro gebracht. Mit dem Geld werden unter anderem Beratungsstellen für Krebspatienten und deren Angehörige an der Westküste finanziert. Die Schirmherrschaft der "Wattolümpiade" übernahm auch in diesem Jahr der schleswig-holsteinische Landtagspräsident Martin Kayenburg (CDU).
Die weiteste Anreise hatte ein Team aus Estland. Aber auch aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt kamen "Wattlethen".
flo/dpa