Wegen Schulden Mann lässt Ehefrau vergewaltigen
In Bangladesch hat ein Mann auf besonders brutale Weise seine Spielschulden beglichen. Er soll zwei Nachbarn gestattet haben, seine junge Ehefrau zu vergewaltigen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Dhaka - Der Verdächtige, nach dem die Polizei am Samstag fahndete, hatte die 20-Jährige erst zwei Wochen zuvor geheiratet. Er habe sie unter dem Vorwand, einen kranken Freund besuchen zu wollen, aus dem Haus gelockt und sie dann den beiden Männern überlassen, bei denen er Spielschulden in Höhe von umgerechnet rund 55 Euro hatte.
Bewohner des Dorfes Alalerchar fanden die Frau am folgenden Tag gefesselt und geknebelt. Einer der beiden mutmaßlichen Vergewaltiger wurde den Angaben zufolge verhaftet. Auf seine Aussage stützen sich die Vorwürfe gegen den Ehemann des Opfers. Vergewaltigung wird in Bangladesch mit lebenslanger Haft bestraft.