Weiße Weihnacht Amerika versinkt im Schnee
Washington/Toronto - Unter den Opfern seien 12 Verkehrstote, berichtete NBC. Betroffen von dem Schneechaos waren vor allem Regionen in den US-Bundesstaaten Missouri, Indiana, Kentucky, Indiana und Ohio. Tausende Autofahrer seien stecken geblieben. Mancherorts brach die Stromversorgung zusammen.
In der Gegend von Evansville (Indiana) harrten Autofahrer bereits seit Mittwochnachmittag in ihren Fahrzeugen aus. Hier fielen allein am Mittwoch 49 Zentimeter Schnee, der Durchschnitt für den gesamten Winter beträgt üblicherweise 36 Zentimeter. Teile von Arkansas erleben die neunte weiße Weihnachten in 120 Jahren. In Ohio waren 310.000 Haushalte und Geschäfte ohne Strom. Der Gouverneur von Indiana, Joe Kernan, rief für südlichen Landesteil den "Schneenotstand" aus. Auch der Flugverkehr an der Ostküste sei behindert worden.
Im Südteil der kanadischen Provinz Ontario wurden gestern Hunderte von Verkehrunfällen registriert. Flüge mussten gestrichen werden oder waren verspätet, berichtete der Fernsehsender CBC. Allein auf dem Flughafen Toronto wurden mehr als 200 Flüge durch heftigen Schneefall und Eisregen beeinträchtigt. In einigen südlichen Gebieten von Ontario wurde bis zum Donnerstagabend mit bis zu 40 Zentimeter Schnee gerechnet. In den Prärieprovinzen Saskatchewan und Manitoba sanken die Temperaturen auf minus 40 Grad.