Weiße Weihnacht Und der Schnee kommt doch!
Hamburg - In Leipzig und Köln sieben Grad, in Hamburg acht Grad - und das am späten Nachmittag vor Heiligabend. Das mit der weißen Weihnacht wird wohl in weiten Teilen Deutschlands nichts mehr. In vielen Städten konnte man heute stattdessen den Schal für den letzten Stadtbummel vor der Bescherung getrost zu Hause lassen.
Denn während Finnen und Belgier zu Weihnachen im Schnee versinken, war in Deutschland vielerorts ein unangenehmer Nieselregen alles, was Petrus dieses Jahr zum Heiligabend beizutragen hatte. Zum Trost zeigt Ihnen SPIEGEL ONLINE, wo besser aussieht - und, wo man unser Schicksal zu Weihnachten teilt und mit Humor nimmt.
Weiße Weihnacht: Wo das Wetter an Heiligabend mitmacht
Außerdem besteht auch hierzulande noch Hoffnung. Für den zweiten Feiertag sagt der Wetterdienst Schneefälle voraus. Der erste Feiertag beginnt zwar ziemlich ungemütlich: trüb mit Regen- und Schneeschauern. Bis zum Mittag sinkt aber dafür die Schneefallgrenze auf 400 bis 300 Meter, am Nachmittag fallen auch bis ins Rheintal Schneeflocken.
In der Nacht sollen die Temperaturen dann bis auf minus sechs Grad rutschen, und am zweiten Weihnachtstag sollen schließlich von Nordwesten kräftige Schneeschauer durchs Land wehen. Rheinland-Pfalz und das Saarland sollen sogar unter einer richtigen Schneedecke verschwinden. In den südlichen Bundesländern gibt es aber nur einzelne Schneeschauer. Tagsüber ist es bei minus drei bis plus zwei Grad deutlich kälter als an den vorangegangenen Tagen.