Weißes Haus: Kleinkind löst Sicherheitsalarm aus - DER SPIEGEL
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Sicherheitsalarm Kleinkind zwängt sich durch Zaun am Weißen Haus

Die Sicherheitsvorkehrungen am Weißen Haus sind offenbar noch ausbaufähig. Ein Kleinkind hat sich durch den Zaun auf das Gelände des Präsidentensitzes gequetscht - das hatte sogar Folgen für Barack Obama.
Sicherheitsmann auf dem Rasen vor dem Weißen Haus: Kleinkindalarm
Sicherheitsmann auf dem Rasen vor dem Weißen Haus: Kleinkindalarm

Sicherheitsmann auf dem Rasen vor dem Weißen Haus: Kleinkindalarm

Foto: Charles Dharapak / AP / dpa
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Washington - Ein kleiner Junge hat es fertiggebracht, eine Rede von US-Präsident Barack Obama zu verzögern. Der Knirps zwängte sich durch die Zaunpfähle am Weißen Haus und landete auf dem Rasen. Das versetzte den Secret Service in Aufregung, kurzzeitig wurde der Amtssitz des Präsidenten abgeriegelt.

Obama wollte sich zu der Zeit eigentlich an die Nation wenden, um über die Situation im Irak zu sprechen. Das Statement wurde wegen des Eindringlings verschoben, zum Amüsement der versammelten Weltpresse.

Als die Situation geklärt war, nahmen selbst die Sicherheitsleute die Sache mit Humor. "Wir wollten erst warten, bis er sprechen kann, um ihn zu befragen", teilte ein Sprecher des Secret Service mit. Davon habe man dann abgesehen und den Jungen mit seinen Eltern nach Hause geschickt. Mutter und Vater seien nicht befragt worden.

Normalerweise werden Sicherheitsverstöße rund um das Weiße Haus streng geahndet. Das Gelände um das Gebäude wird immer wieder wegen verdächtiger Gegenstände abgeriegelt. Es komme zudem relativ häufig vor, dass Leute über den Zaun klettern, berichtet der TV-Sender ABC.

ulz/Reuters/AFP