Epidemie in Mittelamerika Weitere Todesopfer nach Dengue-Ausbruch
Moskito im Teströhrchen (in Guatemala): Dengue-Fieber wird durch Mücken übertragen
Foto: Luis Soto/ AP/dpaTegucigalpa - In Honduras sind weitere vier Menschen am Dengue-Fieber gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer allein in dem mittelamerikanischen Land auf 21, wie die Zeitung "El Heraldo" unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden berichtete.
In ganz Mittelamerika sind einem Bericht der Zeitung "La Prensa" zufolge bislang 36 Menschen der Epidemie zum Opfer gefallen. Honduras hatte wegen des Dengue-Ausbruchs Ende Juli den nationalen Notstand ausgerufen. In Nicaragua wurden rund 400.000 Häuser ausgeräuchert.
In der ganzen Region leiden Zehntausende Menschen an der Krankheit. Das Dengue-Fieber wird vor allem durch die Mücke Stegomyia aegypti übertragen und ist in tropischen Gebieten weitverbreitet. Auch in Europa wird die Krankheit aber immer mehr zum Problem. Sie greift unter anderem die Gelenke an und kann zum Tod führen. Ein Impfstoff steht bislang nicht zur Verfügung.