Werbung Lafontaine will mal wieder Geld
"Sixt verleast auch Autos für Mitarbeiter in der Probezeit." Der Satz aus einer Werbekampagne soll den Autovermieter Sixt jetzt über 250.000 Mark kosten. Eine Forderung in dieser Höhe stellte jetzt nämlich der eifrige Werber und Minister a.D. Oskar Lafontaine.
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Sixt hatte nach Lafontaines Rückzug aus der Politik 1999 in einer Anzeige das Bundeskabinett abgebildet mit durchgestrichenem Lafontaine und dem Text: "Sixt verleast auch Autos für Mitarbeiter in der Probezeit." Rund zweieinhalb Jahre nach dem Vorfall erklärt der ehemalige SPD-Chef und Ex-Finanzminister Lafontaine jetzt über seinen Anwalt, ihm seien dadurch 250 000 Mark Honorar entgangenen. Zusätzlich will er eine ungenannte Summe für die Verletzung seines Persönlichkeitsrechts. Sixt hält die Forderung für unbegründet. In ähnlichen Fällen hatte Lafontaine allerdings Erfolg: Die Tankstellenkette Jet und die Direkt Anlage Bank zahlten ihm nachträglich je 100 000 Mark.