Westminster-Hundeshow: Rumor schlägt sie alle - DER SPIEGEL
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Westminster-Hundeshow: Haltung, bitte

Foto: Julie Jacobson / AP

Westminster-Hundeshow Rumor schlägt sie alle

Es ist der Gipfel ihrer Karriere: Schäferhunddame Rumor gewann bei der Westminster-Hundeshow in New York. Nun steht ihr ein schönes Leben bevor.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Westminster Kennel Dog Show in New York ist eine Art Weltmeisterschaft für Hunde. Seit 1877 schon kämpfen Tiere verschiedener Rassen um die Titel, die Königsklasse ist die Kategorie "Best in Show". Wer hier gewinnen will, muss ohne Makel sein, selbstverständlich frisch gefönt und tadellos in der Haltung.

Als Lohn gibt es danach Einladungen in TV-Shows, Autogrammstunden, einen Auftritt in der New Yorker Börse. Der Gewinner von Westminster avanciert zum Hundepromi. Nun steht nach zwei Tagen Wettkampf - mit mehr als 2800 Teilnehmern - der diesjährige Sieger fest: Es ist Rumor, eine fünfjährige deutsche Schäferhündin aus dem US-Bundesstaat Wisconsin.

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Westminster-Hundeshow: Haltung, bitte

Foto: Julie Jacobson / AP

Bereits im vorigen Jahr gewann die Hündin in der Kategorie Hütehund. Nun schaffte sie es nach ganz oben. Es ist die Krönung ihrer Karriere. Züchter Kent Boyles teilte mit, Rumor werde sich nun zur Ruhe setzen, nur Haustier sein und mit Welpen spielen. Benannt ist Rumor nach dem Adele-Song "Rumour Has It", der kurz vor ihrer Geburt herauskam.

Erst zum zweiten Mal in der langen Geschichte des Wettbewerbs gewann ein Schäferhund. Zuvor war das 1987 der Fall gewesen. Insgesamt nahmen diesmal Tiere aus 49 US-Bundesstaaten und aus 16 ausländischen Staaten teil. Im vorigen Jahr hatte CJ gewonnen, ein Deutsch-Kurzhaar-Rüde.

sms/AP/Reuters

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