"Wetten, dass...?" Gottschalks Zufalls-Bussibussis
Hamburg - Als die drei Superstars Steven Spielberg, Tom Hanks und Leonardo Di Caprio ihre Wette verloren, erklärten sie sich zu einem Foto mit einem aus dem Publikum ausgewählten Zuschauer bereit. Und zufällig war der Zuschauer die Zuschauerin Erika Stein. Stein wie der BMG-Plattenboss Thomas Stein, der zufällig in der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" sitzt. Zufällig sorgten die "Superstar"-Küken auch nicht wie sonst jeden Samstag beim Sender "RTL" für Spitzenquoten, sondern beim ZDF - bei Gottschalk. Immerhin saßen 16,25 Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm, das entspricht einem Marktanteil von 50,7 Prozent.
Der "Hamburger Morgenpost" versicherte Erika Stein, ihr Sohn Thomas habe ihr zwar die Karte für "Wetten dass, ....?" besorgt. Dass sie aus den Hunderten Zuschauern ausgewählt wurde, sei aber pures Glück gewesen. "Beim Leben meiner Kinder - ich schwöre, dass das nicht abgesprochen war. Alles wirklich Zufall."
Richtig lagen die drei Franken, die bei der Außenwette angeblich hörten, wie viele Kegel eine Bowling-Kugel zu Fall brachte. Warum sich die drei jungen Männer über das Ergebnis erst nach dem Aufstellen der Kegel einigen konnten, blieb zumindest rätselhaft. Zum Wettkönig kürten die Zuschauer Veronika Aut und ihre Cousine Martina Fröhlich aus Würzburg. Die beiden Mädels nuckelten sich durch eine Auswahl von 100 Schnullern aus aller Welt. Marke, Konsistenz und Farbe schmeckten sie ohne Probleme heraus.
Gottschalk beendete seine Sendung mit den Möchte-gern-"Superstars", die zunächst "Freude schöner Götterfunken" und dann ihren Song "We Have A Dream" schmetterten - begleitet wurden sie von Dieter Bohlen am Flügel. Und Bohlen, der ebenfalls in der "Superstar"-Jury sitzt, bekam von Gottschalk zum Dank einen dicken Kuss auf den Mund.
Eklig fand der Pop-Produzent, der gemeinhin mit Macho-Sprüchen punktet, das offenbar nicht: "Ich bin ja sonst ganz normal und küss keine Typen. Aber so schlimm war's dann doch nicht - denn Gottschalk schmeckt nach Gummibärchen und küsst besser als Verona", sagte Bohlen der "Bild"-Zeitung.