Wetter an Neujahr: Orkanböen auf dem Brocken, starker Wind in Deutschlands Nordhälfte - DER SPIEGEL
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Wetter an Neujahr Schwere Sturmböen in Norddeutschland, Unwetterwarnung im Harz

Extreme Orkanböen fegen über den Brocken, im Flachland weht starker Wind mit Sturmböen: In Deutschland herrscht zum Jahresauftakt raues Wetter. Danach wird es kälter, am Donnerstag droht vielerorts Glätte.
Umgewehter Weihnachtsbaum in Oldenburg (Niedersachsen)
Umgewehter Weihnachtsbaum in Oldenburg (Niedersachsen)

Umgewehter Weihnachtsbaum in Oldenburg (Niedersachsen)

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Das Jahr startet in weiten Teilen Deutschlands äußerst stürmisch. Aufgrund von »extremen Orkanböen« gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Brocken im Harz am Neujahrstag eine Unwetterwarnung heraus. Vor allem im Nordwesten und in den Hochlagen der Mittelgebirge ist es windig, verbreitet kommt es zu schweren Sturmböen.

Im Laufe des Tages sei auf dem Brocken weiter mit Orkanböen zu rechnen, sagte der Meteorologe Nico Bauer vom DWD. Die Wetterlage mit starkem Wind und teilweise auch Sturmböen werde im Tagesverlauf bis hin zur ersten Nachthälfte die gesamte Nordhälfte Deutschlands erreichen.

Schneefallgrenze sinkt auf 300 Meter

In der zweiten Nachthälfte werde der Wind allmählich nachlassen, so Bauer. Die kräftigen Niederschläge im äußersten Norden dürften sich im Tagesverlauf bis in die Mitte Deutschlands verlagern.

Der Nebel, der im Süden am Neujahrstag zunächst herrschte, werde sich auflösen. Insgesamt werde es auch im Süden und in der Mitte Deutschlands im Tagesverlauf etwas windiger.

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In der Nacht zum Donnerstag werde es im mittleren Teil Deutschlands kälter. Die Schneefallgrenze sinke bis auf 300 Meter. Das habe vor allem im Bergland Auswirkungen für den ersten Arbeitstag im Jahr: »Man muss sich auf Straßenglätte einstellen«, sagte Bauer.

Am Donnerstag verlagere sich diese Wetterlage in den Süden, auch dort sinke dann die Schneefallgrenze. Im Berufsverkehr am Abend sei vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb und die Fränkische Alb bis zum Bayerischen Wald mit Glätte zu rechnen, sagte Bauer.

Im Norden beruhige sich das Wetter dagegen. Hier folgten ebenfalls Schnee und einzelne Schneeschauer, auch hier müsse man mit Glätte rechnen.

nis/dpa

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