Wetter: "Carlos" macht den Süden heiß - DER SPIEGEL
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Wetter "Carlos" macht den Süden heiß

In München sind die Straßencafés überfüllt - das Hoch "Carlos" von den Kanarischen Inseln sorgt im Süden Deutschlands mit Temperaturen bis zu 20 Grad schon Anfang Februar für traumhaftes Wetter - nur der Norden muss mal wieder darben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main - Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes sehen auch fürs Wochenende in fast ganz Deutschland rosig aus: Am Samstag soll nach Auflösung einiger Nebelfelder im Süden wieder die Sonne dominieren. Es soll auch meist sonnig und trocken bleiben. Für den nahezu wolkenlosen Himmel ist ein Hoch namens "Carlos" verantwortlich, wobei gleichzeitig ein Tief bei Island subtropische Luft aus Nordafrika und dem Atlantik nach Deutschland lenkt.

Die Temperaturen werden an der Donau auf etwa elf Grad steigen, am Niederrhein auf bis zu 19 Grad. Norddeutsche müssen dagegen mal wieder ihren Neid bekämpfen. Auf den Insel von Nord- und Ostsee werden zum Beispiel Höchstwerte von neun Grad erwartet.

Am Sonntag soll sich das trockene und sonnige Wetter in Deutschland zunächst fortsetzen. Im Nordwesten können die Wolken im Tagesverlauf dichter werden, Niederschlag wird aber nicht erwartet. Die Temperaturen werden zwischen neun Grad auf Sylt und 19 Grad am Oberrhein steigen. Am Alpenrand, könnten das Thermometer bei Föhnwind bis auf 20 Grad klettern.

Aber allzu lange wird der Frühling nicht bleiben. Denn zu Wochenbeginn verliert "Carlos" zunehmend an Einfluss. Das isländische Tief "Miriam" überquert Deutschland und bringt am Montag Regen in den Nordwesten des Landes. Mit acht bis 14 Grad wird es etwas kühler werden. Am Dienstag zieht ein weiteres Tief nach Deutschland, das im Norden und Westen für Niederschläge sorgen kann.

Im Osten und Süden bleibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zunächst noch trocken. Die Höchstwerte am Dienstag sollen zwischen zehn Grad im Emsland und 15 Grad im Südwesten liegen.