Wetter: Der Schnee kommt in die Alpen - DER SPIEGEL
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Wetter Der Schnee kommt in die Alpen

Ein Frühjahr mit Temperaturen über 30 Grad, ein verregneter Sommer - nur der Herbst scheint sich an die alte Regel zu halten, mit kühlen Temperaturen einzuziehen. In den Alpen wird sogar mit Schneefall gerechnet.
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Nürnberg/München - Im gesamten Freistaat werde es deutlich kühler, in den bayerischen Alpen sei ab einer Höhe von 1200 Metern mit Schneefällen zu rechnen, prognostizierte der Wetterdienst Meteomedia am Samstag. " Das ist ein heftiger Kaltluft-Einbruch, der uns da bevorsteht", betonte der Meteorologe vom Dienst Gustav Puhr am Samstag.

Wer noch mal einen Hauch von Sommer erleben wolle, sollte nach dem Rat des Meteorologen den Sonntag für einen Ausflug nutzen. Nach morgendlichem Frühnebel komme zunächst in Franken und Niederbayern, später auch im südlicheren Bayern die Sonne durch. Der Montag bringe dann mit heftigen Regenschauern ab Mittag die Wende. Hinter einem Regengebiet gelange eisige Polarluft nach Bayern und lasse die Temperaturen in den Keller rutschen.

Turbulent ging es am Samstag auf den bayerischen Fernstraßen zu. Urlaubsheimkehrer mussten sich auf dem Rückweg aus dem Süden immer wieder in Geduld üben. Zeitweise hatte sich der Verkehr auf einer Gesamtlänge von 23 Kilometern gestaut, wie die Polizei berichtete. Vor allem auf der Autobahn Salzburg-München (A 8) rollte der Verkehr wegen hohen Verkehrsaufkommens und Unfällen nur im Schritttempo. Auf der Autobahn Heilbronn-Nürnberg (A 6) kam es wegen einer Baustelle nahe der baden-württembergischen Landesgrenze zu längeren Staus, ebenso auf der Autobahn Frankfurt-Würzburg (A 3) zwischen Würzburg-West und Würzburg-Kist.

Bei Verkehrsunfällen kamen drei Menschen ums Leben. Bei Nittenau (Landkreis Schwandorf) starb ein 26-Jähriger, der mit seinem Auto von der Straße abkam. Der Wagen prallte gegen zwei Telefonmasten, der Mann wurde herausgeschleudert. Zwei 18-jährige Männer starben am frühen Morgen bei einem Autounfall auf der B 85 zwischen Regen und Patersdorf (Kreis Regen). Der Fahrer sei vermutlich zu schnell gefahren und mit seinem Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei mit. Das Fahrzeug schleuderte ein Stück den Straßengraben entlang und prallte schließlich mit der Dachseite gegen einen Baum.

sev/dpa