Wetter Bald kommt die Hitze
Paddler auf dem Main bei Frankfurt: Genug Wasser ist da, jetzt kann die Hitze kommen
Foto: Frank Rumpenhorst/ dpaNa, sind Sie auch durchnässt worden an diesem Wochenende? Oder stand vielleicht ihr Keller unter Wasser, weil es unaufhörlich gegossen hat? Das ist ärgerlich, aber es gibt immerhin eine gute Nachricht: Damit soll es bald vorbei sein. Zumindest für einige Tage.
Der Sommer meldet sich zurück, sagen Meteorologen - mit bis zu 34 Grad am Donnerstag, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mitteilte. Schon am Montag soll es in weiten Teilen Deutschlands sonnig und trocken sein, lediglich im Westen und Nordwesten ist mit Wolken und Regen zu rechnen. Bis zum Donnerstag geht es weiter aufwärts - dann werden verbreitet Spitzenwerte um die 30 Grad erwartet.
Gewitter und Regen trafen am Wochenende vor allem den Süden Deutschlands noch einmal heftig. In Niedersachsen wurden acht Kinder verletzt, als eine Windböe bei einem Kinderfest auf einem Autohof an der A1 eine zehn Meter hohe aufblasbare Rutsche umwarf. Drei Erwachsene, darunter eine Schwangere, wurden ebenfalls verletzt, drei weitere Festbesucher erlitten einen Kreislaufzusammenbruch.
Starkregen am Samstag in Sachsen: Ab Montag erst einmal trocken
Foto: Hendrik Schmidt/ dpaAn Rhein und Bodensee ließ Starkregen die Wasserstände auf kritische Werte ansteigen. Retter von Polizei und Feuerwehr rund um den Bodensee rückten zu Einsätzen an den Ufern aus, bereiteten Sandsäcke vor und richteten Umleitungen ein. Auch am östlichen Alpenrand goss es seit Samstag unaufhörlich. Bis Montagmittag sollten im äußersten Südosten zu den bereits übers Wochenende gefallenen Mengen örtlich noch bis zu 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter hinzukommen.
Wer kann, sollte die anstehenden Sommertage genießen - allzu lange wird das schöne Wetter nach ersten DWD-Prognosen nicht anhalten: Zum nächsten Wochenende hin nähern sich von Westen neue Tiefausläufer. Die Hitze werde dann wohl "mit sicherlich wieder teils kräftigen Gewittern" verdrängt, erklärte DWD-Meteorologe Adrian Leyser.