Wetter: Gefährliche Rutschpartien - DER SPIEGEL
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Wetter Gefährliche Rutschpartien

Schnee, Glätte, Nebel - Autofahrer haben auf deutschen Straßen im Moment nichts zu lachen. Für einige wurde die Schlitterpartie gar zu einer Fahrt in den Tod.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Nach Angaben der Polizei starben in Hessen zwei Jugendliche im Alter von 18 und 16 Jahren bei einem Autounfall auf schneeglatter Fahrbahn bei Langenselbold. Der Verkehr kam auf einigen Straßen in Nordhessen zum Erliegen. Auch auf den Autobahnen bei Kassel (A 5) und Alsfeld (A 44) ging nichts mehr. Teilweise waren bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gefallen.

Schnee und Glätte haben vierlerorts bis in die Nacht hinein zu teilweise kilometerlangen Staus geführt. Im Sauerland sorgten liegen gebliebene Lastwagen auf der Autobahn A 45 nahe Lüdenscheid noch gegen Mitternacht für eine sieben Kilometer lange Blechschlange. Erst gegen 1.00 Uhr gab es dort Entwarnung. Auch in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens machten Nebelbänke den Autofahrern zu schaffen.

Am frühen Freitagmorgen waren vor allem die Höhenlagen der Mittelgebirge sowie Sachsen und Thüringen von Schnee und Glätte betroffen, meldete die Bundesmeldestelle für den Verkehrswarndienst in Düsseldorf. Auch in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs behinderten Schneefälle den Verkehr auf Autobahnen und Bundesstraßen. In mehreren Bundesländern blieben Nebenstrecken wegen umgefallener Bäume vorerst noch gesperrt.

Der Verkehr auf dem Frankfurter Flughafen war nach Angaben des Verkehrsleiters vom Dienst nicht beeinträchtigt, es seien keine Flüge gestrichen worden. Auch die Deutsche Bahn war nach eigenen Angaben trotz des Schnee "gut unterwegs".