Eiswetter in Deutschland Kaltluft zieht zurück in Richtung Sibirien
Schneefall im Thüringer Wald: Skilangläufer probieren eine Strecke in Oberhof
Foto: Martin Schutt/ dpaFeuchte Atlantikluft kommt über Deutschland langsam nach Osten voran. Sie drängt die sibirische Kaltluft allmählich zurück. Aber an der Zweiteilung - Dauerfrost im Osten, Plusgrade im Westen - werde sich bis Freitag grundsätzlich nichts ändern, sagte Meteorologe Andreas Würtz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag. Immer noch liege Deutschland zwischen einem starken Tiefdruckgebiet im Westen über dem Atlantik und einem stabilen Russland-Hoch im Osten - nach den Erfahrungen der Meteorologen ist eine solche Konstellation nicht selten im Winter.
Wo milde, feuchte Luft und kalte, trockene Luft aufeinandertreffen, kann es gefährlich werden: Niederschlag fällt dort als Regen, Schneeregen, Schnee oder gefrierender Regen. Wenn Tropfen auf gefrorenen Boden fallen, kann sich Glatteis bilden.
Mit der Luftmassengrenze wandert die Glatteisfront allmählich Richtung Osten. Am Dienstag werde diese Linie vom Emsland bis zum westlichen Erzgebirge liegen, am Donnerstag voraussichtlich von der Nordsee bis zur Lausitz reichen.