Wetter am Wochenende "Der Sommer will nicht auf Touren kommen"
Touristin auf dem Eisernen Steg in Frankfurt: Viel Wind, keine Hitze
Foto: Frank Rumpenhorst/DPANach den Hitzerekorden ist dem Sommer offenbar vorerst die Puste ausgegangen. Auch am Wochenende bleibt das Wetter unbeständig, wie Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte.
"Im August will der Sommer noch nicht richtig auf Touren kommen", sagte der Meteorologe. "Derzeit fehlt von einem stabilen Sommerhoch jede Spur." Am Freitag kommen demnach viele Wolken und vor allem im Osten und Südosten einzelne Schauer. Es wird lediglich zwischen 20 und 26 Grad warm. An der Nordsee und in höheren Lagen weht ein frischer Wind.
Am Samstag bleibt es in der Nordwesthälfte überwiegend stark bewölkt und es kann regnen. Richtung Osten und Süden sieht es heiterer aus, dort bleibt es überwiegend trocken und kann bis zu 28 Grad warm werden. Der Wind bleibt allerdings, teils sind auch starke oder stürmische Böen dabei.
Sommerwetter im bayerischen Roßhaupten: Ein bisschen Sonne, aber keine Hitze
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/DPAAm Sonntag hängen viele Wolken über Deutschland. Im Südosten bleibt es am längsten sonnig und meist auch trocken, im Südwesten fällt der meiste Regen. Es kann einzelne Gewitter geben. Die Maximaltemperaturen steigen auf bis zu 32 Grad in Bayern. In höheren Lagen sind Sturmböen möglich.
Der Juli 2019 in Deutschland war ein historischer Monat: Der Temperatur-Höchstwert von 42,6 Grad im niedersächsischen Lingen lag mehr als zwei Grad über dem bisherigen Rekord. Die Durchschnittstemperatur des Monats betrug 18,6 Grad.