Winter-Wetter in Deutschland: Schnee und Eis bremsen Bahn- und Flugverkehr aus - DER SPIEGEL
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Winter in Deutschland Schnee und Eis bremsen Bahn- und Flugverkehr aus

Wer nicht reisen muss, sollte lieber zu Hause bleiben. Schneefälle und Glatteis werden in großen Teilen des Landes für Verkehrsprobleme sorgen. Zahlreiche Flüge fallen aus, auch die Bahn rechnet mit Einschränkungen.
Eine Lufthansa-Maschine wird am Frankfurter Flughafen enteist (am 15. Januar): Am Mittwoch dürften zahlreiche Flüge ausfallen
Eine Lufthansa-Maschine wird am Frankfurter Flughafen enteist (am 15. Januar): Am Mittwoch dürften zahlreiche Flüge ausfallen

Eine Lufthansa-Maschine wird am Frankfurter Flughafen enteist (am 15. Januar): Am Mittwoch dürften zahlreiche Flüge ausfallen

Foto: Boris Roessler / dpa

Die Menschen in Deutschland müssen sich am Mittwoch auf kräftige Schneefälle und Glatteis einstellen – und auf entsprechende Probleme im Verkehr. Starke Schneefälle und extremes Glatteis werden vor allem in der Mitte und im Süden des Landes erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mitteilte. Die Auswirkungen werden auch im Bahn- und Flugverkehr spürbar werden.

Die Meteorologen warnten für Mittwoch vor extremer Glatteisgefahr im Südwesten sowie verbreitet Glatteis in der Südhälfte. Für den Westen und die Mitte Deutschlands sagten sie starken Schneefall voraus. Auch in den mittleren Landesteilen sowie im Osten soll es im Laufe des Mittwochs schneien, wie es im Warnlagebericht am Dienstagabend hieß. Erwartet werden erhebliche Auswirkungen auf die Infrastruktur.

Der Frankfurter Flughafen geht wegen des angekündigten Schneefalls von zahlreichen Flugausfällen am Mittwoch aus. Bis zum Donnerstag könne nur ein stark eingeschränkter Flugverkehr stattfinden, teilte die Betreibergesellschaft Fraport am Dienstag mit. Der Flughafen Saarbrücken kündigte am Dienstagabend sogar an, dass er seinen Flugbetrieb am Mittwoch komplett einstelle.

Der angekündigte Schneefall und Eisregen im Süden und Westen Deutschlands hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr am Berliner Hauptstadtflughafen BER. Für Mittwoch wurden bislang 20 Flüge nach und aus Frankfurt gestrichen (je zehn Starts und zehn Landungen) sowie zehn Flüge von und nach München (je fünf Starts und fünf Landungen), wie eine Flughafensprecherin am Dienstagnachmittag sagte. Passagiere, die nach Frankfurt oder München wollen, wurden gebeten, sich regelmäßig über ihren Flugstatus zu informieren.

Lufthansa bietet nur die allernotwendigsten Flüge an

Die Lufthansa hat am Mittwoch nur einen Rumpfflugplan. An ihren Drehkreuzen Frankfurt und München werde man nach den Vorgaben der Flughäfen nur die allernotwendigsten Flüge anbieten können, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag.

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Auch Bahnreisende müssen sich am Mittwoch bundesweit auf Einschränkungen einstellen. Nach Angaben einer Sprecherin bereitet sich die Bahn »intensiv« auf die angekündigte Wetterlage vor. Laut Bahn hielten sich Mitarbeiter in den betroffenen Regionen bereit, um beispielsweise Weichen zu räumen oder die Verkehrssicherung an Bahnübergängen zu gewährleisten. An strategisch wichtigen Punkten im Schienennetz stünden Räumfahrzeuge und schwere Loks zur Verfügung. Zudem wurde die Zugbindung für Fahrten im Fernverkehr am Mittwoch aufgehoben.

In einigen Landkreisen Bayerns fällt wegen der Wetterverhältnisse auch der Unterricht aus oder findet von zu Hause aus statt. Wie das Kultusministerium in München am Dienstag mitteilte, betrifft der Schulausfall zahlreiche Landkreise. Darunter zum Beispiel Altötting, Tirschenreuth und Ansbach. Informationen dazu sollen bei den Schulen selbst abgefragt werden.

phw/dpa